+ Füllungsmaterialien

Grundlegend bieten wir Ihnen in unserer Praxis 3 Möglichkeiten der definitiven Füllung einer Kavität an.

Kunststoff

Kunststofffüllungen, die durch eine Säure-Ätz-Technik schichtweise in die Kavität eingebracht werden, stellen heutzutage eine sinnvolle, moderne Alternative zum Amalgam dar. Positiv ist die Möglichkeit, defekte Zähne zahnfarbend aufzufüllen. Nachteilig sind die, durch höhere Materialpreise und vermehrtem Zeitaufwand beim Legen der Füllung, zusätzlich für den Patienten anfallenden Kosten, die durch Zahnzusatzversicherungen abgefangen werden können.

Amalgam

Die Diskussionen um das Amalgam als Füllungswerkstoff halten unverändert an. Eindeutige wissenschaftliche Beläge für durch Amalgam verursachte Krankheitsbilder konnten bislang nicht erbracht werden. Deshalb ist nach wie vor das Amalgam durch den Gesetzgeber nicht verboten und somit weiterhin das einzige Füllungsmaterial, welches die Krankenkasse vollständig bezahlt.

Einlagefüllungen (Inlay, Onlay)

Sind größere Defekte nicht mehr durch einfache Füllungen zu versorgen oder reicht ein Defekt bis weit unter das Zahnfleisch, sodass eine Kunststofffüllung kontraindiziert ist, gibt es die Möglichkeit diese Zähne mit Einlagefüllungen zu versorgen. Dabei wird nach Beschleifen und Abformung ein im Labor gefertigtes Gold- oder Keramikinlay bzw. -onlay hergestellt, welches mit Kunststoff oder Zement am Zahn befestigt wird. Goldversorgungen haben Keramikversorgungen gegenüber in der Haltbarkeit Vorteile. Sie sind weniger bruchgefährdet und liegen mit einer durchschnittlichen Haltbarkeit von etwa 15 Jahren über der von Keramik.

Sprechen Sie mit uns darüber, welche Versorgungsart Sie bevorzugen und wir beraten Sie gern, welche Möglichkeiten für den jeweiligen Zahndefekt am sinnvollsten sind.